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Supertaifun Bavi trifft Guam und Marianen: Kategorie-5-Sturm mit 290 km/h Windgeschwindigkeit

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Super Typhoon Typhoon Bavi Guam Northern Mariana Islands Category 5
A bunch of junk is piled up in a yard
Photo by Carl Kho on Unsplash

Kategorie-5-Taifun verwüstet US-Pazifikgebiete

Supertaifun Bavi traf auf der Insel Rota mit Windgeschwindigkeiten von 290 km/h auf Land und verwüstete Guam und die Nördlichen Marianen mit katastrophaler Gewalt.8 Der US National Weather Service warnte vor „katastrophalen" Schäden, mit Wellen von bis zu knapp 11 Metern Höhe.8 Auf den Inseln, besonders auf Rota, wurden weiträumige Verwüstungen gemeldet.1

Das Auge des Taifuns zog am Montagmorgen gegen 9 Uhr Ortszeit mit Kategorie-5-Intensität über Rota hinweg.1 Am Flughafen Saipan wurden Böen von 170 km/h gemessen, am Flughafen Guam waren es 160 km/h.1 Der Sturm stellte am Flughafen Guam zudem einen Tagesrekord für Niederschlag auf: 31,3 cm Regen fielen innerhalb von 24 Stunden.1

Extreme Windkraft und massive Überschwemmungen

Auf dem Höhepunkt seiner Stärke erreichte Bavi anhaltende Windgeschwindigkeiten von 287 km/h und einen Kerndruck von 910 mb.3 Das Auge des Sturms hatte einen Durchmesser von rund 46 Kilometern – eine breite, klar definierte Struktur, die auf Satellitenbildern deutlich erkennbar war.3 Orkanartige Winde erstreckten sich bis zu 93 Kilometer nördlich des Sturmzentrums.3

Für Guam, Rota, Tinian und Saipan wurden Taifunwarnungen ausgegeben, mit Vorhersagen zu zerstörerischen Winden, lebensbedrohlichen Küstenüberflutungen und weiträumigen Sturzfluten.6 Den Inseln drohten schwere Überschwemmungen durch den Regen, der auf die bereits gefallenen 30 bis 46 cm Niederschlag in Teilen Guams traf.1 Behörden meldeten „schwere Schäden" auf den Nördlichen Marianen.8

Rasante Intensivierung des Sturmsystems

Bavi entwickelte sich am vorangegangenen Mittwoch zunächst zum tropischen Sturm und verstärkte sich nur zwei Tage später zum Taifun.1 Er erreichte die Equivalent-Kategorie 5 und wurde damit der dritte derartige Sturm des Jahres 2026.3 Ungewöhnlich warmes Meerwasser ermöglichte es dem Sturm, seine extreme Stärke aufrechtzuerhalten, während er langsam westwärts zog.4

Zeitweise erreichte Bavi Windgeschwindigkeiten von 282 km/h mit Böen von über 320 km/h, während er durch die Marianen zog.4 Es handelt sich um den zweiten Taifun, der die Inseln innerhalb weniger Monate traf.4 Ein früherer Supertaifun hatte die Region bereits im April erfasst.8

Zugbahn Richtung Taiwan und China

Nach der Verwüstung der Marianen zog Bavi weiter west-nordwestlich mit 16 bis 24 km/h, mit einem Zentrum rund 160 Kilometer nordwestlich von Guam.2 Der Sturm wies selbst auf dem Weg ins offene Meer noch Windgeschwindigkeiten von rund 265 km/h auf.2 Die prognostizierte Zugbahn zeigte bis Freitag auf die Sakishima-Inseln im äußersten Südwesten Japans, danach am Samstag in Richtung Teile Taiwans.2

Die tropischen Sturmwinde von Bavi erstreckten sich bis zu 370 Kilometer nördlich und rund 290 Kilometer südlich des Zentrums.3 Die Reichweite des Sturms über den westlichen Pazifik sorgte weit über das unmittelbare Schadensgebiet hinaus für Besorgnis. Aktuelle Vorhersagen für deinen Standort findest du bei PrestoWeather – bleib informiert über alle sich entwickelnden Wettergefahren in deiner Region.