In mehreren Teilen der USA sorgt aktuell extremes Wetter für Probleme: Während Texas mit Überschwemmungen kämpft, breitet sich das Unwetterrisiko bis in den Mid-Atlantic-Raum aus. Edouard, mittlerweile zu einem tropischen Tiefdruckgebiet abgeschwächt, bringt nach seiner Landung Überflutungen und Stromausfälle nach Texas1.
Das System sorgt weiterhin für böigen Wind, starken Regen und die Gefahr von Sturzfluten in Teilen von Ost-Texas2. Die höchsten Regenwahrscheinlichkeiten und -mengen werden für Zentral- und Ost-Texas sowie die Region Brazos Valley (rund um Waco und College Station) erwartet, wo lokal begrenzte Sturzfluten möglich sind2.
Unwetterwarnungen breiten sich weiter nach Osten aus
Über Nacht sind schwere Gewitter und Starkregen in Teilen der östlichen Great-Lakes-Region bis zum Mid-Atlantic-Raum möglich2. Auch in Teilen von Montana werden schwere Unwetter erwartet2.
Die gefährliche Hitzewelle hält in den zentralen und östlichen Bundesstaaten bis Freitagnacht an2. Weiter südlich sind heute ebenfalls schwere Gewitter und Starkregen von der östlichen Great-Lakes-Region bis zum Mid-Atlantic möglich, während in den nördlichen Rocky Mountains zusätzlich schwere Unwetter erwartet werden8.
Edouard soll sich über Texas auflösen4.
Florida kämpft mit eigenen Unwetter- und Hitzeproblemen
Auf der Halbinsel Florida werden erneut verstreute bis zahlreiche Schauer und Gewitter erwartet, von denen einige lokal stark bis schwer ausfallen können4. Diese Gewitter könnten sintflutartige Regenfälle, häufige Blitzschläge und böigen Wind mit sich bringen4.
Für die gesamte Halbinsel sowie entlang der "Forgotten Coast" – dem Küstenabschnitt am Golf von Mexiko zwischen den Countys Franklin und Wakulla – wurde die niedrigste von vier Warnstufen für Sturzflutgefahr ausgerufen4.
- Für die Jahreszeit übliche Hitze wird erwartet, mit Höchstwerten um 32 bis 35 °C und gefühlten Temperaturen von bis zu 38 bis 41 °C4
- An der First Coast (Floridas Atlantikküste im Nordosten, um Jacksonville) und der Space Coast (Floridas Atlantikküste im Osten, um Cape Canaveral) besteht hohe Gefahr durch Riptides (Strömungskanäle), an der Treasure Coast (Floridas Atlantikküste weiter südlich) und im Panhandle mittlere Gefahr4
- Im Panhandle werden zudem vereinzelte Gewitter erwartet4
Ein starker Hochdruckrücken in der oberen Atmosphäre bleibt über den zentralen Appalachen (dem Gebirgszug im Osten der USA) verankert, während feuchte Ost- bis Südostströmung weiterhin über Florida liegt4. Für die kommenden sieben Tage wird im Atlantik keine weitere Bildung eines Tropensturms erwartet4.
Wo man aktuelle Wetterwarnungen verfolgen kann
Aktuelle Unwetterwarnungen und Hinweise für die gesamten USA werden auf einer interaktiven landesweiten Warnkarte alle fünf Minuten aktualisiert5.
Meteorologen beobachten zudem weitere mögliche Unwetter heute Nacht und am Donnerstag, während für Freitag heiße Bedingungen mit geringerer Gewitterwahrscheinlichkeit erwartet werden, sobald die Reste von Edouard weiterziehen2.
Der National Weather Service (NWS), die US-Bundesbehörde für Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen, beobachtet zudem die Sturzflutgefahr, während das System weiter ins Landesinnere zieht2.
Was als Nächstes wichtig wird
Die Sturzflutgefahr durch die Reste von Edouard bleibt die dringlichste Sorge für Ost-Texas und die Region Brazos Valley2. Das Risiko für schwere Gewitter verlagert sich über Nacht in Richtung östliche Great-Lakes-Region und Mid-Atlantic, während in Montana und den nördlichen Rocky Mountains separate Unwettergefahren bestehen2,8.
Die gefährliche Hitze dürfte in den zentralen und östlichen Bundesstaaten bis Freitagnacht anhalten, bevor Entspannung in Sicht ist2. In Florida bleibt die Mischung aus Hitze, gefährlichen Strömungen und Nachmittagsgewittern bestehen, solange der Hochdruckrücken über den Appalachen liegt4. Prüfe die Vorhersage für deine Stadt, um bei sich ändernden Wetterbedingungen auf dem Laufenden zu bleiben.